Das Bildungsprogramm „Unterhaltsamer Unterricht des Programmierens in 3D mit virtueller und erweiterter Realität“ ist für MittelschülerInnen bestimmt. 50 Unterrichtsstunden sind vorbereitet: Dieser E-Learning-Kurs (40 Stunden) wird durch fünf gemeinsame Treffen ergänzt, die etwa einmal im Monat in Präsenz- oder Online-Form stattfinden (insgesamt 10 Stunden). Der gesamte Kurs dauert also etwa vier Monate.
Einer der Schwerpunkte des Kurses ist den 3D-Technologien gewidmet, zu denen 3D-Druck, 3D-Modellierung und 3D-Scannen gehören. Die Schüler lernen die Prinzipien der 3D-Modellierung theoretisch kennen, sie erfahren, wie sie eigene Entwürfe erstellen können und wie sie diese Entwürfe in ihren Endoutputs verwenden können. Anstelle der praktischen Arbeit mit 3D-Druckern konzentrieren sie sich auf das Begreifen der technologischen Prozesse, die mit der Herstellung physischer Modelle aus digitalen Entwürfen verbunden sind. Darüber hinaus erwerben die Schüler theoretische 3D-Scantechniken, die ihnen ermöglichen zu verstehen, wie reale Objekte in digitale Form übertragen werden können, ohne selbst physisches Scannen durchführen zu müssen.
Der nächste, wichtigste Teil des Kurses ist das Programmieren in virtueller und erweiterter Realität, wobei die Schüler mit der CoSpaces Edu-Plattform arbeiten. Mit dieser applikation können interaktive Projekte und Applikationen in einer 3D-Umgebung einfach erstellt werden, die sowohl in der virtuellen als auch in der erweiterten Realität angezeigt werden können. Die Schüler werden Schritt für Schritt angeleitet, ihre eigenen Abschlussprojekte zu erstellen. Ziel dieses Teils ist nicht nur die technischen Fähigkeiten zu gewinnen, sondern auch die Kreativität und Teamarbeit bei der Realisierung komplexer digitaler Projekte zu unterstützen.
Das Output der Kursteilnehmer sind einerseits durchlaufend durchgeführte Tests, die das Verstehen des durchgenommenen Materials überprüfen, andererseits das Endoutput der Arbeit – sein eigenes programmiertes Projekt.
Das Bildungsprogramm entstand im Rahmen des tschechisch-bayerischen Projekts Technologie für die Zukunft (T4F).


